Code, Design und Usability
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Mini Relaunch von greatestview.de

vorher

Wie konnte das nur passieren? Seit 2009 plane ich nun schon meinen Blog aufzupolieren, denn das inzwischen 8 Jahre alte Theme war wirklich nicht mehr zeitgemäß. Damals waren noch kleine Bildschirmauflösungen üblich, die Contentbreite lag bei beachtlichen 760 Pixeln! Responsiveness gab es natürlich nicht, dafür XHTML 1.0 Strict. Und mit den SVG Grafiken habe ich damals sogar gar nicht mal so verkehrt gelegen. Auch änderte sich die Primärfarbe in Abhängigkeit der Tageszeit (cool!). Dazu weiße Typo auf dunklem Hintergrund. Fand ich damals recht schick, ist aber leider kaum lesbar und wenn überhaupt für einen Fotoblog geeignet (was dieser Blog eigentlich mal sein sollte). Und überhaupt, ich stand erst am Anfang meines Studiums und habe noch in der Designernase gebohrt.

Damit ist nun Schluss!

All die Jahre fürchtete ich mich schon vor einem Update des Blogs, denn die meisten Artikel habe ich mit dem Microsoft Live Writer geschrieben: Ein zwar sehr praktisches Tool, welches aber unberechenbares HTML mit Inline Styles erzeugt, fernab der heutigen WordPress Standards. Auch hatte ich zwischendurch mal die verrückte Idee Bilder im damaligen Skydrive zu speichern, statt sie ins WordPress hochzuladen. – Wir halten an dieser Stelle fest: Bilder niemals extern speichern! WordPress kommt mit den Thumbnails durcheinander und man muss ewig suchen, bis man das Bild wiedergefunden hat. – Außerdem gab es damals noch keine Beitragsbilder, Bildergalerien, Video Embedding, oder sogar Tags.

Ein virtueller Tritt in den Po brachte mich dazu, mich mal ein Wochenende hinzusetzen und das Blog in einem Rutsch umzubauen: Kategorien zusammengefasst, Tags eingeführt, die meisten Artikel bis 2009 bereinigt, neu verschlagwortet und einsortiert, Bilder neu generiert, Beitragsbilder definiert, Filme bei Vimeo hochgeladen und hier verlinkt statt sie über einen alten Flash Player zu integrieren, Plugins ausgemistet (viele waren inzwischen hoffnungslos veraltet). Außerdem habe ich einige Bilder entfernt, bei denen die Gemeinfreiheit nicht ganz geklärt war.

Puh, das war gar nicht so wenig. Und das nur für den Motor unter der Haube.

Ein neues Gewand

Dann sollte das ganze natürlich noch zeitgemäß ausschauen. Da ich mich kenne und weiß, dass ich mich wochenlang in die feinste Ausarbeitung eines Themes vertieft hätte, habe ich mich dieses Mal gezwungen einen pragmatischeren Weg zu gehen, damit es nicht noch weitere 8 Jahre dauert, bis was passiert. Anstatt das Rad wieder neu zu erfinden, habe ich nun ein Child Theme des sehr schönen und anmutigen Themes Zuki von elmastudio integriert.

Das ganze sieht out-of-the-box super aus, hier ein großes Lob an elmastudio! Hier und da musste ich noch etwas individualisieren, da konnte ich mich nicht zurückhalten. So habe ich beispielsweise den Header etwas angepasst. Auch werden nun Videos anstelle der Aufmacherbilder gezeigt, wenn diese in der ersten Zeile des Posts eingefügt wurden.

Dazu noch ein paar neue Plugins, wie z.B. Julias Tipp Social Networks Auto-Poster, womit ich bequem beim Speichern über den Artikelauszug die Facebook und Twitter Seiten befüllen kann.

Demnächst probiere ich noch weitere Varianten der Startseite aus. Mal sehen, was sich da noch alles machen lässt. Und in unabsehbarer Zukunft werde ich natüürlich noch ein eigenes Theme basteln. Das hier sollte aber als Überbrückung erst mal ausreichen.

Logo

Außerdem gibt es nun ein leicht modifiziertes Logo: das Grau gehört der Vergangenheit an! greatestview ist nun schwarz und endlich besser lesbar. Auch habe ich einige Versuche unternommen, eine Bildmarke ins Leben zu rufen, welche den audiovisuellen Fokus dieses Blogs unterstreicht. Allerdings ist es am Ende bei der reinen Wortbildmarke geblieben. Gesetzt in der Avant Garde, mikrobakteriell angepasst.

10 Kommentare

  1. Stella sagt

    Großartig! Manchmal vergisst man seine eigenen Baustellen. :)

  2. jo! Schick geworden das Ding. Schön clean!
    Mir persönlich sind die Bildchen nur etwas zu groß. Auf einem normalen Full HD Monitor (24Zoll) sind die alle Viewport-füllend in der Höhe. Das hat zwar auch was, wenn man von so einem riesigen Burger angelacht wird, aber vielleicht kannste ja noch eine zusätzliche (beschnittene) Bildgröße definieren?!

    Grüße!

  3. Danke :)👍
    @Kai Für die Startseite werde ich das wahrscheinlich etwas runterschrauben, auf der Artikelseite find ichs aber total klasse. Man erkennt plötzlich so viele Details o_0

  4. Pingback: WordPress kann nun auch Emojis | greatestview

  5. Pingback: Divide et impera – Teile und herrsche – greatestview

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