Alle Artikel in: Film

Film, TV und eigene Filmprojekte

Eine ganz besondere Kunst: Filmtitel und Vorspann

Sehr inspirierend dieser kurze Einblick in die Arbeit von Dan Perri, langjähriger Designer vieler bekannter Filmlogos, wie z.B. Star Wars oder The Exorcist. Ich finde ja, dass das Design eines Filmvorspanns mit darin eingebettetem Titel eine ganz besondere Kunst ist, in der Regeln und Eigenheiten gelten, die man beispielsweise im Print und Web so nicht findet.

via Designtagebuch.

Mein Senf zu Django Unchained

Bisher gab es in diesem Blog keine Filmkritiken, aber hierfür mache ich mal eine Ausnahme:

Django Unchained

Zwar läuft der Film schon etwas länger, das mindert aber keineswegs den Eindruck, den er bei mir hinterlassen hat. Um es kurz zu sagen: Django zeigt das, was einen guten Film ausmacht.

Es geht mir vordergründig gar nicht um die üblichen positiven Eigenschaften der Tarantino-Filme wie ein hervorragendes Drehbuch mit untypischem Spannungsbogen und urschwarzem Humor, liebevoll herausgearbeiteten und inszenierten Charakteren oder dem grandiosen Schauspiel. Weiterlesen

TV und Scripted Reality

Frauentausch, Mitten im Leben, Germanys next Topmodel,  Einsatz in 4 Wänden usw., Scripted Reality hilft den Produzenten ein mitunter langweiliges Geschehen in abenteuerliche Stories zu verwandeln. Denn so etwas ist heutzutage gefragt wie nie zuvor. Redakteure schreiben sich die Finger wund, Produktionsfirmen ringen bei den großen Sendern um Minuten für Ihre Beiträge, Amateurschauspieler mit klischeehaftem Look werden aus großen Datenbanken abgerufen, um der Day- und Primetime Stoff für unterhaltsame Stunden zu liefern.

An sich ist das ja nichts neues, doch das Ausmaß erstaunt mich immer wieder. Sehr empfehlenswert dazu ist diese halbstündige panorama Reportage vom letzten Jahr über Privatsender, Dokus und Magazinbeiträge. Heute ist mir noch ein Interview mit Frank Franklin Schmidt  über den Weg gelaufen, seines Zeichens Ex Talkshow Moderator, jetzt Scripted Reality Produzent. Und wer abschließend noch wissen möchte, was Tine Wittler als Allround-Talent besonders gut kann, wird hier fündig.

Selfmade Dolly – Bauanleitung

Um ruckelfreie und gleichmäßige Kamerabewegungen zu realisieren, wird beim Film gerne ein sogenannter Dolly eingesetzt. Dieser kann sehr unterschiedlich aussehen, vom einfachen Brett mit vier Rädern darunter bis zu einem komplexen Gefährt mit Sitz und Hubsäule auf einem Schienensystem.

Nun ist es schon ein halbes Jahr her, dass der Jim Beyer Kurzfilm Kaffee mit Keks gedreht wurde. Zwar hatte ich zu diesem Zeitpunkt schon eine kleine Steadycam für stabile Freihandbewegungen, allerdings gibt es Situationen, in denen eine noch stabilere und gerichtetere Kamerafahrt gewünscht ist. Zu diesem Zweck habe ich mir letztendlich einen eigenen einfachen, aber zweckmäßigen Dolly gebaut.

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