Monate: Juli 2012

Retina Displays und die wahrgenommene Auflösung

Durch die Vorstellung des neuen großen MacBook Pros ist das Retina Display wieder in aller Munde. Die Auflösung beträgt beachtliche 2.880 x 1.800 Pixel. Damit reiht es sich in die Reihe der bisher bestehenden Retina-Geräte von Apple, dem iPhone 4, iPhone 4S und dem »neuen iPad« (iPad 3) ein. Die Konkurrenz schläft aber nicht, auf High-End Smartphones ist eine HD Auflösung (1.280 x 720 Pixel) inzwischen Standard.

Bei dem ganzen Pixelwahn habe ich mich gefragt, was eigentlich genau die Retina-Displays ausmacht und wie sie sich von der Auflösung her im Vergleich zu anderen Displays schlagen. Denn letztendlich ist »Retina« nichts anderes als eine Marketing-Benamsung der Firma Apple. Schaut man sich die verfügbaren Retina-Displays einmal an, wird klar, dass zwar eine gewisse Auflösung das Ziel ist, diese aber je nach Gerät unterschiedlich ausfällt. Und zwar sehr. Hat das iPhone 4S noch eine Auflösung von 329 ppi, ist die Pixeldichte beim iPad 3 geringer, nämlich 264 ppi. Das neue MacbookPro liegt sogar noch darunter mit 221 ppi. Im Print-Bereich wird zur optimalen Darstellung von Text und Grafiken eine Auflösung von 300 dpi angestrebt. Bei dem heutigen mobilen Spielzeug scheint es keine scharfe Grenze zu geben. Warum ist das so? Auf der Suche nach einer Antwort habe ich einmal selber nachgemessen.

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Nokia Lumia 800

Zu Windows Phone habe ich bisher ja nun schon einiges geschrieben. Hardware soll eigentlich nicht im Fokus dieses Blogs stehen, aber weil Nokia in diesem Fall als Geräte- und Softwarehersteller sowie Exklusivpartner von Microsoft eine größere Rolle im Windows Phone Universum spielt, sei mir eine Ausnahme gegönnt.

Kommen wir also nun zum Lumia 800 und den Nokia Apps.

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