Monate: Januar 2012

Selfmade Dolly – Bauanleitung

Um ruckelfreie und gleichmäßige Kamerabewegungen zu realisieren, wird beim Film gerne ein sogenannter Dolly eingesetzt. Dieser kann sehr unterschiedlich aussehen, vom einfachen Brett mit vier Rädern darunter bis zu einem komplexen Gefährt mit Sitz und Hubsäule auf einem Schienensystem.

Nun ist es schon ein halbes Jahr her, dass der Jim Beyer Kurzfilm Kaffee mit Keks gedreht wurde. Zwar hatte ich zu diesem Zeitpunkt schon eine kleine Steadycam für stabile Freihandbewegungen, allerdings gibt es Situationen, in denen eine noch stabilere und gerichtetere Kamerafahrt gewünscht ist. Zu diesem Zweck habe ich mir letztendlich einen eigenen einfachen, aber zweckmäßigen Dolly gebaut.

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Mobiles Scrollen und reale Abbildungen

Als ich mich gestern Nacht mit Reiseplänen und anderem Gedöns beschäftigte, wanderten meine Gedanken mal wieder kurzzeitig ab und offenbarten mir eine weitere Zutat eines erfolgreichen Usability Designs (wohlgemerkt um 4 Uhr nachts, wie das bei den Geistesblitzen so üblich ist). Bisher hatte ich schon die Wichtigkeit von grafischer und funktionaler Konsistenz sowie Konsequenz und Kontinuität betrachtet. Heute gesellt sich ein weiterer Aspekt dazu, nämlich reale Abbildbarkeit.

Um dieses Prinzip zu erklären, möchte ich auf einen kleinen aber wichtigen Teil des Interfacedesigns eingehen, nämlich das Scrollen auf mobilen Geräten.

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