Jahr: 2011

Buttons, Buttons, Androöde – Usability mit Knöpfen

Traurig, traurig. So langsam schwinden die Eigenschaften dahin, die mein liebstes Smartphone-Betriebssystem Android bisher als Alleinstellungsmerkmal für sich verbuchen konnte. Wie war das noch im Jahre 2009 in der zweiten Android Generation?

HTC Hero mit Zurück-ButtonMein damals frisches HTC Hero hatte zum Beispiel noch einen analogen Trackball zur Auswahl von Text oder Steuerung von Screens, gleichzeitig Benachrichtigungs-LED und Bestätigungsbutton in einem. Da war das Aufsehen groß, schließlich kannte man diese präzise Art der Steuerung bisher höchstens vom Blackberry. Neben den aktuell noch gebräuchlichen Menü-, Home- und Zurückbuttons gab es eine Suchen-Taste. Und was für mich damals nach meinem iPhone 3G eine wahre Freude war: einen Anruf- und Auflege-Button! Letzterer wird von mir gerne auch Panikbutton genannt, denn nur zu oft passierte es mir beim iPhone, dass ich bei einem versehentlichen Anruf instinktiv auf den Home-Button drückte, um das Gespräch zu beenden, was natürlich nicht passierte, da iOS dafür eine Schaltfläche auf dem Display einblendet.

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Google Maps, Nokia Maps, Bing Maps und Yahoo Maps in Bielefeld

Zur Zeit interessiere ich mich sehr für die neuen Windows Phones (z.B. das Nokia Lumia 800, welches nächste Woche in Deutschland erscheint). Da WP7 selber Bing Maps und Nokia seinen eigenen Kartendienst Nokia Maps mitbringt, wollte ich mal sehen, wie sich diese hier in der Region in ihrer Aktualität gegen die etablierten Google Maps schlagen.

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Welcher Dienst zum Verwalten von Notizen und Aufgaben?

Ich muss zugeben, ich bin ein Fan von Notizverwaltern und Aufgabenplanern. Die besten Gedanken und Ideen kommen mir spontan unterwegs oder Nachts im Bett und sind genau so schnell wieder vergessen. Papier und Bleistift sind nie rechtzeitig zur Hand und schnell verschludert oder gerade am falschen Ort (ja, genau so ergeht es Lennard in Memento). Wie oft habe ich mir schon gedacht, »verdammt, hätte ich mir das jetzt aufgeschrieben!«.

Für Leute, die ein ähnlich bröckeliges Kurzzeitgedächtnis haben, bietet sich ein Onlinedienst mit dazu passender App natürlich geradezu an: Das Handy ist immer dabei und die Notizen und Aufgaben sind dank Synchronisation über die »Cloud« auch auf dem Rechner sofort verfügbar. Falls man wirklich nackt unterwegs ist, kann man sich optimalerweise auch an einem Webinterface bedienen.

Nun hangele ich mich schon seit Jahren von Dienst zu Dienst, auf der Suche nach dem perfekt auf mich zugeschnittenen Konzept. Anfangs habe ich die Notizfunktion meines alten Nokia-Handys benutzt, allerdings war ich an das Handy gebunden und das Synchronisieren mit dem PC sehr lästig. Zeitweise habe ich sogar überlegt selber einen Dienst zu entwickeln, weil ich mit den vorhandenen nie ganz zufrieden war. Hier möchte ich nun mal alle nennenswerten Stationen auf diesem Weg kurz und subjektiv vorstellen. Doch zuerst meine persönlichen Anforderungen:

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Google+ vs. Facebook

In der letzten Zeit habe ich ab und zu bemerkt, dass sich einige Leute euphorisch auf Google+ stürzen, den langersehnten Konkurrenten von Facebook, um von einer baldigen Abkehr desselben zu träumen. Auch wenn ich Google+ ganz nett finde und dem ganzen einen guten Erfolg wünsche, denke ich doch nicht, dass es in naher Zukunft dazu kommen wird. Ein paar Gedanken dazu:

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